Projekt

Projekt

Fast jeder zweite Straftäter wird rückfällig!*

Je nachdem, wie lange er im Gefängnis saß und welche Vorgeschichte er hat, kann es schwierig sein, den Straftäter wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch für Erfolg versprechende Resozialisierungsprogramme fehlt in Deutschland oft das Geld. Deswegen beginnt für viele ein Kreislauf aus Gefängnis und Freiheit.

* In Niedersachsen betrugen 2016 die Kosten für einen inhaftierten Straftäter täglich 150 Euro. Somit beliefen sich die Kosten auf rund 55.000 Euro jährlich für jeden Inhaftierten.

Mit Job wäre das nicht passiert.

Ein Bewerber mit JVA-Vergangenheit hat auf dem Arbeitsmarkt normalerweise kaum Chancen. Dabei lässt sich mit einem Arbeitsplatz direkt im Anschluss an den Haftaufenthalt die Rückfallquote drastisch reduzieren.

Die Rückfallquote liegt im Durchschnitt bei Erwachsenen Straftätern bei über 40%, wohingegen die Rückfallquote bei ehemals Inhaftierten, die direkt nach dem Vollzug in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten, unter 10% liegt.

*Bei jüngeren Straftätern liegt die Rückfallquote weit über 50%

Deine Unterstützung hilft!

Bald startet unsere erste offizielle Spenden-Runde. Bis dahin kannst du uns allerdings trotzdem schon unterstützen: Teile das Projekt in den sozialen Netzwerken und erzähle es deinen Freunden & Bekannten.

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Die Lösung liegt auf der Straße.

Die Hoch-Risikophase liegt in den ersten 6 Monaten nach der Haftentlassung. Der Job direkt nach dem Vollzug ist das A und O für die erfolgreiche Wiedereingliederung. Die Vermeidung des Entlassungslochs nach der Haft ist demnach nicht nur die Vermeidung der Wiederkehr, sondern auch präventiver Opferschutz und eine drastische Kostenreduzierung für die Allgemeinheit.

Das geplante Projekt bietet Arbeitsplätze für Haftentlassene, die während des Vollzugs mit entsprechenden Maßnahmen darauf vorbereitet werden.

Im Knast geht‘s ab.

6 Monate vor Haftentlassung greift das Ausgliederungsmanagement innerhalb der JVA. Mit berufsbezogenen Maßnahmen werden interessierte Häftlinge auf die Aufgaben in der Systemgastronomie vorbereitet. Mit einem erfahrenen Food-Trucker und Koch wird gemeinsam mit den Häftlingen das Menue-Konzept erarbeitet und bei internen Veranstaltungen getestet.

So entsteht um jedes Team ein eigenes geschmacklich innovatives Konzept, da in der Erarbeitung auch kulturelle Hintergründe und die Herkunft der Mitglieder eine Rolle spielen werden. Zusammen mit einem erfahrenen Koch aus der gehobenen Gastronomie garantieren wir eine individuelle und hochwertige Küche.